Nicht jede Bewegung ist mit dem Auge sichtbar. Verschiebungen tief im Erdinnern, schleichende Rissöffnungen in Betonbauwerken oder minimale Setzungen unter hochsensiblen Anlagen — all das entzieht sich der klassischen Beobachtung. Mit geotechnischen Messmethoden macht die Schneider Ingenieure AG diese unsichtbaren Veränderungen messbar und beobachtbar. Ob manuell als Einzelkampagne oder vollautomatisch im Dauerbetrieb: Wir liefern die Daten, die Sie für fundierte Entscheidungen brauchen.
Inklinometermessungen erfassen Deformationen im Erdinnern. Eine Messsonde wird in ein vertikal oder horizontal installiertes Messrohr eingeführt und misst die Neigung in regelmässigen Abständen. Aus den Neigungsänderungen lassen sich Verschiebungsprofile berechnen — man sieht genau, in welcher Tiefe und Richtung sich der Untergrund bewegt.
Typische Einsatzbereiche: Baugruben, Dammböschungen, Rutschhänge und Tunnelbauwerke. Die Resultate werden numerisch und grafisch ausgegeben.
Jointmeter überwachen Riss- und Fugenveränderungen in Fels, Beton, Mauerwerk und Stahlbauten — mit einer Auflösung im Hundertstel-Millimeterbereich. Die Messung erfolgt manuell im Rahmen periodischer Kontrollen oder vollautomatisch über Telejointmeter. Bei Überschreitung vordefinierter Grenzwerte wird automatisch Alarm ausgelöst.
Typische Einsatzbereiche: Staumauern, Tunnelportale, Brückenwiderlager, Stützmauern und Felswände.
Eine Eigenentwicklung der Schneider Ingenieure AG. Mit speziell entwickelten Laser-Distanzmessgeräten werden Objekte vollautomatisch und berührungslos überwacht — zum Beispiel Tunnelquerschnitte oder Spaltöffnungen in Fels und Bauwerken. Eine wirtschaftliche Alternative zur manuellen Kontrolle, besonders geeignet für schwer zugängliche oder sicherheitskritische Stellen.
Das hydrostatische Nivellement erfasst Höhenunterschiede im Sub-Millimeterbereich. Entlang einer Messlinie registrieren Drucksensoren in einem flüssigkeitsgefüllten Schlauchsystem jede Höhenänderung durch Setzung, Hebung oder Verkippung — vollautomatisch und in Echtzeit.
Typische Einsatzbereiche: Tunnelquerungen unter bestehenden Gebäuden, hochsensible Maschinen und Anlagen sowie Industrieinstallationen, bei denen kleinste Verformungen kritisch sind.
geeignet für sicherheitskritische Objekte, aktive Bauphasen oder Standorte mit eingeschränktem Zugang. Sensoren messen rund um die Uhr, Daten werden automatisch übertragen, ausgewertet und bei Bedarf alarmiert. In Kombination mit unserem Geomonitoring-System.
Rutschungen und Felssturzgebiete — frühzeitiges Erkennen von Bewegungstendenzen zum Schutz von Infrastruktur und Bevölkerung.
Tragwerke, Seilbahnstützen, Berg- und Talstationen und weitere touristische Infrastrukturbauten — Überwachung im laufenden Betrieb ohne Einschränkung des Betriebs.
Tunnels, Brücken, Stützmauern, Gleisanlagen und Strassen — Beobachtung während Bau, Inbetriebnahme und im Dauerbetrieb.
Hochspannungsmasten und Leitungsträger — Lageüberwachung ohne Besteigung, kombinierbar mit Drohneninspektion.
Baugruben, Fundationen und Gebäude — Überwachung während der Bauphase sowie zum Nachweis von Einflüssen auf angrenzende Bauwerke (Beweissicherung).
Beide Varianten lassen sich kombinieren: periodische Kontrollen als Grundlage, automatisches Monitoring für kritische Phasen oder Standorte.
Brücken, Mauern & Stützstrukturen
Fugen- und Rissüberwachung über lange Zeiträume
Hochsensible Anlagen & Industrie
Setzungsüber-wachung bei Maschinen, Messeinrichtungen oder Produktionsanlagen
Mit unseren geotechnischen Messmethoden finden wir für jede Überwachungsaufgabe die passende — und wirtschaftlichste — Lösung. Sprechen Sie uns an.
dipl. Verm. Ing. ETH / SIA
Leitung Spezialvermessung
+41 81 286 97 12
f.walser@siag-chur.ch
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Felix Walser, dipl. Verm. Ing. ETH / SIA
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